
Unsere 2 schwarzen Riesen sind mein Hobby
Wir heißen
Büffel vom Lindele
und
Brutus vom Römerwall
Das Ausbilden von
den Hunden zu liebenswerten Familienmitgliedern steht bei uns in der Familie an
1. Stelle.
Mein Streben ist es , Hunde in der Unterordnung, in der Fährte sowie im Schutzdienst nach der Prüfungsordnung des VDH zu trainieren und zu führen.
Mit Hunden von Freunden und Kollegen arbeite ich auch als Schutzdiensthelfer.
![]() |
![]() |
|
![]() |
Das Fährten ist ein spezielles Steckenpferd von mir.
Deshalb will ich einige Tipps aus vielen
Jahren eigener, praktischer Fährtenerfahrung mit verschiedenen
Hunderassen, vor allen Dingen an Hundesportanfänger, weitergegeben.
Inhalt
Sinn und Zweck der Ausbildung
Sinn und Zweck der Ausbildung
Ausbilden heißt:Anlagen und Triebe des Hundes für unsere Zwecke nutzbar machen.
Dies soll aber so geschehen, dass der Hund an seinem Naturell keinen Schaden erleidet. Unser Hund soll nach einer abgeschlossenen
Ausbildung einen gesunden, aber keineswegs kriecherischen Gehorsam zeigen. Das Temperament und die Daseinsfreude des Hundes dürfen durch die Ausbildung nicht verloren gehen.
Merke:
Für die Ausbildung
unseres Hundes brauchen wir einen kühlen und wissenden Kopf, ein warmes Herz
und viel Liebe zum Tier, damit un- entbehrliche Einwirkungen richtig angewandt
werden. Die falsche oder übermäßige Anwendung eines Zwanges ist ein
Rückschritt in der Ausbildung (Krebsschaden).
Wir müssen uns im
Klaren sein:
Der Hund versteht
keine sittlichen Begriffen wie Belohnung, Strafe, Gehorsam, Pflicht, Ehre
u.dergl. Wir können nicht mit in die Zukunft weisenden Strafandrohungen
arbeiten, wie z.B. mit
" komm her oder es setzt was".
Für das hundliche Verhalten
sind die Gegensätze Annehmlichkeit und Unannehmlichkeit bestimmend und
richtunggebend. Er lernt durch die Unterscheidung von Lob und Tadel.
Der Hund und seine Nase
Das Geruchsorgan ist
das beim Hund am besten entwickelte Sinnesorgan
Jeder Hundeführer sollte
sich, jeder Ausbilder muss sich ein wenig mit dem Geruchssinn des Hundes
befassen. Da die meisten der Hundeführer sofort mit der Ausbildung in irgend
einer Form beginnen, soll hier kurz auf den Geruchssinn des Hundes eingegangen
werden.
Weil ein Gedankenaustausch mit einem Tier nicht möglich ist, stammt ein
Grossteil unseres Wissens über den Geruchssinn von Untersuchungen an Menschen.
Die richtige Deutung menschlicher Versuche ist äusserst schwierig, da viele
Gerüche starke Gefühlsbewegungen hervorrufen. Der
Geruchssinn wird aus diesen Gründen als ein primitiver Sinn
bezeichnet. Er kann aber früheste Erinnerungen wachrufen. Dies erklärt auch
vielleicht, warum ein Hund seinen ersten Herrn noch nach vielen Jahren
wiedererkennt. Der
Geruchssinn ist der am besten entwickelte Sinn bei Neugeborenen, der es ihm
ermöglicht, instinktiv die Nahrungsquelle (Milchdrüse der Mutter) zu finden.
Mit fortschreitender Entwicklung werden dann beim Menschen die anderen Sinne
bestimmend. Dennoch, was wir aus Erfahrung mit den Menschen und praktischen
Beobachtungen am Tier lernen, kann uns die Fährtenarbeit mit dem Hund auf der
Grundlage besserer Erkenntnisse ermöglichen.
Der Mensch besitzt
vergleichsweise einen kleinen und einfachen Riechapparat. Viele Vierbeiner,
darunter insbesondere auch der Hund, haben einen viel feineren Geruchssinn. Der
Mensch hat schätzungs- weise ca. 5 Millionen Riechzellen, der Hund dagegen ca.
220 Millionen. Der Geruchssinn des Hundes ist somit etwa 44 mal besser, als der
des Menschen.
Der Bau der Nase des Hundes ist sehr komplex und er besitzt ein relativ grosses
Riechhirn. Die geruchsempfindlichen Sinneszellen sind in der Schleimhaut der
Nase beiderseits konzentriert. Beim Menschen umfasst die Riechfläche auf jeder
Seite der Nase ca. 2,5 qcm, dagegen beträgt sie beim Hund etwa 85 qcm.
Die Nase wird ständig mit
Reizen aus der nächsten Umgebung bestürmt, die der Mensch häufig nicht
beachtet oder deren Empfindung er unterdrückt. Setzt man sich z.B. dem Geruch
von kochendem Kohl aus, ist man sich dessen nach wenigen Minuten nicht mehr
bewusst und wird so wieder für nahe, an- derstartige Gerüche empfangsbereit.
Bis zu einem gewissen Grad
geht es dem Hund ebenso, er ist tatsächlich in der Lage, einen ganz bestimmten
Geruch in einem Bereich aufzuspüren, der mit anderen Düften überladen ist
(z.B. Rauschgiftspürhunde). Diese Fähigkeit rechnet man gewöhnlich zum
Unterscheidungsvermögen. Dies verlangt einen hohen Trainingsaufwand.
Bei der Auswahl eines Hundes, der als "Fährtenhund" arbeiten soll,
sollten z.B. folgende Faktoren in Betracht gezogen werden:
Kurznasige Hunde leiden unter respiratorischen Schwierigkeiten (mit der Atmung verbunden), manchmal auf Grund von kleinen Nasen- löchern. Das Riechvermögen von Albinos kann teilweise oder auch fast vollständig beeinträchtigt sein. Da bei kleinen Hunden die Gesamtober- fläche des Riechorganes und auch die Gehirngrösse kleiner sind, besteht hier ein vermindertes Riechvermögen im Vergleich zu den körperlich grossen Hunderassen.
Allgemeines über die Fährte
Zu beachten ist bei der Arbeit auf einer frischen Fährte,
dass der Fährtenverlauf, wie er sich dem Auge darbietet
- der Sichtverlauf -, nicht stets mit dem geruchlichen
Verlauf - dem Riechverlauf - übereinstimmt,
wie er vom Hund wahrgenommen wird.
Bei Seitenwind z.B. arbeitet der Hund mehr oder weniger seitwärts vom
Suchverlauf aus, nicht ständig gleichlaufend, sondern zuweilen in wech- selnden
Abständen infolge unregelmässiger Luftbewegung.
Das Bestreben des Hundes, nur Fährtenwitterung zu verfolgen, wird besonders
beim "Überschiessen" der Winkel ersichtlich. Das Über- schiessen der
Winkel ist nur bedingt fehlerhaft, weil je nach der Wind- richtung und
Windstärke die Fährtenwitterung über den Winkel hinaus- getragen wird. Beim
Überschiessen der Winkel wird nun ersichtlich, ob der Hund wieder nach
Fährtenwitterung strebt oder aber zu stöbern be- ginnt.
Analyse der Bodenfährte
Welche Böden eignen sich zum Fährten?Natürliche Bodenbeschaffenheit wie Wiese, Acker oder Waldboden eignen sich besonders zum Fährten.
Technisch abgedichtete Bodenoberflächen wie Teerdecke, Verbund-
steindecke und dergl. sind äusserst ungeeignet. Auf jeden Fall sollen speziell
gelegte Sichtfährten vermieden werden. Mit Junghunden soll z.B. niemals im
Schnee gesucht werden; der Hund gewöhnt sich sehr schnell das Spuren-Suchen mit
den Augen an.
Pflanzensäfte durch zertretene Gräser und Pflanzen
Duftstoffe aus diesen Säften
menschliche Geruchspartikel, die beim Gehen am Boden haften bleiben
Mischdüfte aus menschlichen und pflanzlichen Duftstoffe
Einfluss der Tageszeit auf das Bakterienwachstum am Boden
Witterungsverhältnisse und atmosphärische Einflüsse wie Gerüche in der Luft, Wind, Temperatur oder Luftfeuchtigkeit
Zusammenfassend stellen wir fest:
Büffel vom Lindele
ersten Fährtenversuche im Alter
von ca. 9 Wochen
Das Wichtigste ist schon
beim Welpen, ein gutes,
soziales Verhältnis herzustellen, denn nur der Hund
kann eine gute Fährtenarbeit leisten,
der volles Vertrauen zum Menschen hat, der als Führer hinter ihm an der
Suchleine geht.
Der Aufbau der Fährtenarbeit
Der bleibende Erfolg auf der Fährte hängt weitgehend davon ab, wie konsequent sich der Hundeführer an das von sich selbst, oder vom Ausbildungsleiter festgelegte Schema hält, und wie genau er die wichtigsten Regeln der Fährtentheorie beherrscht und anwendet.
Der Hundeführer muss alles versuchen, Ausbildungsfehler von vornherein zu vermeiden. Eine Beseitigung solcher Fehler, vor allem, wenn sie schon feste Bestandteile des Suchverhaltens geworden sind, erfordern oft mehr Zeit und Geduld, als der gesamte Aufbau selbst. Hierbei fällt der Hundeführer oft in den Versuch, Zwang auf der Fährte anzuwenden, wodurch dann sehr schnell ein Hund zum " Täuscher" oder "Bluffer" wird.
Bei der systematischen Erziehung zum fährtensicheren Hund soll unbedingt darauf geachtet werden, dass der Hundeführer:
1. die ausgewählte Methode strikt einhält,
2. die Fährtenarbeit sorgfältig plant und durchführt,
3. jeden auftretenden Fehler sofort mit Ruhe, Überlegung und Ausdauer beseitigt,
4. beim Hund die leidenschaftliche Freude am Verfolgen der Fährte und das leidenschaftliche Interesse am Finden von Gegenständen fördert und erhält.
Das Fährten
- Anfängerfährte, Übungsfährte, Prüfungsfährte -
Die ersten Fährten mit dem Junghund
In vielen Fällen ist nicht nur der junge Hund Anfänger bei der Fährtenarbeit, sondern auch sein Mensch, der Hundeführer, welcher sich zum ersten mal mit dieser Materie beschäftigt. Deshalb ist es wichtig, dass sich zuerst der Mensch, der überlegen und denken kann, mit der Materie beschäftigt, um sie dann methodisch dem Hund zu vermitteln.
Der Abgang
Jede Fährte beginnt mit einem "Abgang". Dies ist die Stelle, an welcher der Hund die Witterung für den Fährtenverlauf aufnehmen soll. Erfah- rungsgemäß gehen Spaziergänger oft leicht vom Weg ab und gehen in die Wiese. Liegt der Abgang mit genügend Abstand zum Weg, wird er von Unbeteiligten nicht tangiert. Deshalb legt der Hundeführer den Ab- gang ca. 10 - 15 Meter vom Weg weg in die Wiese oder den Acker. Der Hundeführer (Fährtenleger) sucht sich eine geeignete Stelle und achtet dabei auch auf die Windrichtung. Wenn irgendwie möglich, soll die Fährte gegen den Wind gelegt werden. Dies erleichtert dem Hund im Moment die Witterungsaufnahme und die Verfolgung der Duftspur. Dies wird später übungsmässig auch geändert. Mit dem Wind hat der Hund in der Regel die Nase tiefer. Diese Stelle, der Abgang, wird nun kräftig ausgetreten. Die ausgetretene Stelle bildet ein Rechteck von ca. 50 x 30 cm. An der linken, vorderen Ecke des Abganges wird die "Fährtentafel" in die Erde gesteckt. Hier verweilt der HF nun etwa eine Minute. Kleine Futterbrocken oder Pulver aus geriebenen Futterbrocken werden auf dem Abgang ausgelegt bzw. verstreut. Hilfreich für den Hund ist auch, wenn am Kopf des Abganges ein trichterförmiger Ausgang in die eigentliche Fährte getreten wird.
Das Legen der Fährte
Der HF tritt nun vom Abgang ab die Fährte mit festen Auftritten in gera- der Richtung. Dabei ist zu beachten, dass die Schritte nicht geschleift werden. Ein fester Auftritt verändert die Bodenoberfläche besser als ein Schleifen mit den Schuhen. Der HF macht dabei kleine, aneinander- hängende Schritte. Die Füsse treten parallel zueinander, - links - rechts - links - rechts - auf, es wird nicht geschnürt. In jeden Fußabdruck wird ein kleines Futterstückchen gelegt. So wird nun eine gerade Spur von 20 - max. 30m gelegt. Am Ende dieser Spur wird etwas mehr Futter ausgelegt. Der HF entfernt sich mit einem großen Schritt von der Fährte, diese soll hier abgerissen werden. Diese Spur lässt man ca. 10 bis 15 min. liegen, damit eine ordentliche Duftentwicklung stattfinden kann.
Die Vorbereitung des Hundes
Ein Hund soll vor einer Fährte nie gefüttert werden. Ein hungriger Hund sucht intensiver.
Der Hundeführer muss seinem Hund vor dem Fährten auf jeden Fall Gelegenheit geben sich zu lösen.
Es ist dem HF freigestellt, ob er seinen Hund an der Halskette oder an einem Fährtengeschirr (Brustgeschirr oder Böttgersuchgeschirr) suchen lässt. Sinnvoll ist es aber auf jeden Fall, mit einer Methode die Grundausbildung in der Fährte durch zu ziehen, und erst später eventuell auf eine andere Art umzustellen. Wird mit einem Suchgeschirr gearbeitet, wird dies dem Hund erst kurz vor dem Ansatz an der Fährte angezogen. Unmittelbar nach Beendigung der Fährtenarbeit soll das Suchgeschirr wieder ausgezogen werden. So verknüpft der Hund sehr bald, dass er, wenn er das Suchgeschirr anhat, mit seiner Nase nach "feinen Sachen" suchen muss.
Das Suchen der Fährte
Der Hund wird nun an einer kurzen Führerleine (max. 1m) ruhig an den Abgang herangeführt. Vor dem Abgang soll sich der Hund setzten, er wird gelobt und gestreichelt. Der Hund muss ruhig gemacht werden. Nun bekommt er mit ruhiger Stimme das Kommando "SUCH"; der HF zeigt gleichzeitig mit der Hand gegen den Boden in Richtung Abgang und wiederholt das Kommando "SUUUUCH".
Zeigt der Hund Interesse und setzt seine Nase ein wird er verbal gelobt. Das Lob soll stimmlich stärker klingen als das Kommando. Reagiert der Hund scheu auf das Lob, muss der HF stimmlich vorsichtiger agieren. Der HF gibt dem Hund Gelegenheit sich langsam vorwärts zu bewegen, ein Voranstürmen wird aber mit der Leine verhindert. Verfolgt nun der Hund die Fährte wird er immer wieder gelobt, wenn der Hund Futter- brocken findet und annimmt verstärkt sich das Lob. Verlässt der Hund die Fährte, wird er mit einem kleinen Leinenruck und einem "Pfui" korri- giert. Kommt der Hund auf die Spur zurück, wird er gelobt. So wird nun die Fährte bis zum Schluss abgesucht. Am Ende der Spur findet der Hund eine etwas grössere Menge Futter. Bevor der Hund seine Belohnung erhält wird ihm das Suchgeschirr ausgezogen. Nun wird er überschwänglich gelobt und er darf fressen oder spielen. Der HF muss seine Freude dem Hund zeigen, indem er mit dem Hund beim Lob oder Spiel auch in Körperkontakt kommt. Nun kann auch ein Spielzeug, Ball, Beisswurst und dergl. eingesetzt werden. Diese Übung wird nun regelmässig, 2 - 3 mal pro Woche wiederholt. Erkennt der HF einen Leistungserfolg, so kann er beginnen, kleine Varianten, z.B. weite Schlangenlinie gehen, einzubauen.
Übungsfährte
Hat ein Junghund die "Grundschule" der Fährtenarbeit beendet, kann der HF mit schwierigeren Aufgaben beginnen. Der Abgang sowie das Legen der Fährten bleibt zunächst gleich, nur die Anforderungen wer- den schwerer. Es werden nicht mehr in jeden Tritt Futterbrocken gelegt, die Happen kommen in unregelmässigen Abständen, die Fährten- strecke wird länger, das Fährtenalter wird länger, es werden Winkel eingebaut. Der Fährtenverlauf darf am Winkel auf gar keinen Fall abreissen. Dabei ist aber immer zu beachten, dass der Hund nicht überfordert wird; er darf die Lust und Freude am Suchen auf gar keinen Fall verlieren.
Nun kann der HF auch beginnen "Gegenstände" abzulegen. Die Gegen- stände sollen gut verwittert sein, d.h., der HF nimmt die Gegenstände mindestens 30 Minuten vor dem Auslegen zu sich an den Körper. Der Gegenstand wird auf der Fährte, d.h. in einen Fussabdruck hinein ge- legt. Kommt der Hund beim Suchen an einen Gegenstand, wird er an diesem mit einem Kommando ins "Sitz" oder "Platz" gebracht und dabei überschwänglich gelobt. Hier findet er auf jeden Fall einen Lecker- bissen. Das Kommando "Steh" ist zwar erlaubt, ist aber nicht so geeignet; die Gefahr, dass der Hund weitergeht, d.h. den Gegenstand über- läuft, ist sehr gross. Als Gegenstände eignen sich Materialien aus Textil, Leder, Kunstleder oder Holz. Die Grösse der Gegenstände ist in der Prüfungsordnung (PO) vorgegeben; sie sollen die Grösse einer Brieftasche nicht überschreiten, und sie sollen sich farblich nicht all zu sehr vom Gelände abheben. Alte Geldbeutel, Socken, Schlüsseletuis, Teppichbodenreste, Lederstücke von alten Schuhen, unbehandelte Holzstücke (z.B. Dachlatte), Handschuhe und dergl. sind ideale Fährten- gegenstände. Der Hund soll an viele, verschiedene Materialien gewöhnt werden.
Nun ist die Hauptaufgabe des HF, seinen Hund an eine prüfungsmäs- sige Fährte nach der PO zu gewöhnen, er soll sich aber nicht an be- stimmte Schemen gewöhnen.
Quellennachweis:
Auszugsweise, z.T. wörtlich, aus:
Prüfungsordnung des VDH 1996
Leitfaden für das Internationale Gebrauchshundewesen der
F.C.I
1995Richtlinien zur Ausbildung: Fährtenarbeit
LV-OfS /BA-WÜ K.Schmidt DVG 15.09.1996
Hinweise zur neuen PO ab 1.Januar 1996
Was ist neu? SV LG - Baden